Ausstellungen

2009 > 1998

"KUNST X 3"  im Carat Hotel Monschau Der Kunstkreis Nordeifel e.V. stellte 2009 neue Mitglieder vor. Maria Engel, Klaus Gehlen und Martin Otten präsentierten ihre Arbeiten. ,,Kunst    x    3”    hieß    die    Ausstellung    im    Carat Hotel,   mit   der   der   Kunstkreis   Nordeifel   drei   neue Mitglieder   und   ihre Arbeiten   vorstellte.   Die   neuen Mitglieder         sind         Maria         Engel         aus Kornelimünster,   Klaus   Gehlen   aus   Mützenich und   Martin   Otten   aus   Alsdorf.   Die   Vernissage fand   am   Sonntag,   8.   März,   um   11   Uhr   statt.   Die Laudatio    hielt    Dr.    Hajo    Peters.    Maria    Engel beschäftigt   sich   schon   lange   mit   dem   Werkstoff Ton.   Mit   viel   Kreativität   setzt   sie   ihre   Ideen   um, in      formschöne      Unikate      mit      ausgefallenen Mustern.   Unterschiedliche   Brenntechniken,   z.B. Schmauchbrand     und     Raku,     verleihen     den Objekten         ganzspezielle,         unterschiedliche Oberflächen.        So        entstehen        einzigartige Kunstwerke:     Gebrauchskeramik     wie     Vasen, Schmuckdosen,          Schalen          oder          aus verschiedenen    Elementen    zusammengesetzte Stelen.   Ihre   Inspiration   findet   die   Künstlerin   in   der   Natur   und   Alltag.   Wie   im Falle   der   alten   Stühle,   die   sie   beim   Sperrmüll   entdeckt   hat.   Deren   Sitzflächen gestaltete    die    Künstlerin    mit    vielfarbigen    Mosaik.    Nun    präsentieren    die Stühlesich   zum   ,,Besetzen"   zu   empfindlich   und   viel   zu   schade,   aber   bestens geeignet    als    Blickfang.    Den    Kunstkreis    lernte    Maria    Engel    über    ihren verstorbenen   Mann   Winfried   Engel   kennen,   der   im   jahre   1990   zu   den   Gründern des   Kreises   zählte,   kennen.   So   entstand   eine   enge   Verbindung,   die   jetzt   mit ihrem    Beitritt    nochmals    gefestigt    wurde.   Auch    der    Bildhauer    Klaus    Gehlen      hatte    schon    lange    Kontakt    zum    Kunstkreis.    ,,lmmer.    wieder    war    da    der Gedanke   auch   Mitglied   zu   werden   und   sich   einzubringen“,   erzählt   Gehlen,   der sich   über   die   Grenzen   seiner   Heimat   hinaus   einen   Namen   gemacht   hat.   ,,Wir wollen   vor   allem   Künstler   aus   der   Eifel   gewinnen,   da   kommt   man   an   Klaus Gehlen   nicht   vorbei",   Im   öffentlichen   Raum   finden   sich   Zahlreiche   Objekte   aus Gehlens      Werkstatt   in   Mützenich.   Da   ist   ,,Maaßen's'   Pauelche”   in   Monschau,     der   ,,Kraremann"   in   Simmerath,   der   Gerneindediener   ,,Tinnes"   in   Rott,   der ,,lmgenbroicher   Esel",   der   ,,Oecher   Penn-Soldat”   am   Marschiertor   in   Aachen oder   der   ,,Lommi-   Brunnen"   im   Biergarten   einer   Traditionsgaststätte   in   Köln- Deutz.   Etliche   Kunstwerke   gingen   mit   Wanderausstellungen   auf   den   Weg   und kehrten   nach   teilweise   abenteuerlichen   Reisen   durch   halb   Europa   in   die   Eifel zurück:   ,,Der   lächelnde   Christus“,   ,,Arche   }   Noah“   und   ,,Das   Gebet".   ln   der Ausstellung    im    Carat-Hotel    zeigt    Gehlen    eine   Auswahl    großer    und    kleiner Objekte,   die   zum   Teil   erst   in   den   letzten   Wochen   und   Monaten   entstanden sind.    Wenn    es    sich    nicht    um    thematische    Vorgaben    oder   Auftragsarbeiten handelt   findet   Gehlen   seine Anregungen   im Alltag,   der   Natur,   bei   der   Beobach- tung    seiner    Kinder    oder    in    eigenen    Kindheitserinnerungen.    Der    Maler    und Grafiker      Martin   Otten   aus   Alsdorf   hatte   im   Internet   vom   „Kunstkreis   erfahren und   gelangte   schließlich   über   ein   anderes   Mitglied   zu   dem   Verein.   James   Bond und     auch     den     Exorzisten     bannte     Otten     früher     als     Plakatmaler     auf überdimensionale   Werbeflächen   für   die   großen   Event‘s.   Zuletzt   arbeitete   er   als Produktionsleiter   einer   Aachener   Firma   für   die   Herstellung   und   die   Bemalung von     Heißluftballons     und     Heißluftschiffen.     Seit     2004     ist     Otten     nun     frei schaffender   Maler.   Er   arbeitet   mit   Pastellkreiden, Acryl-und   Ölfarben   und   bringt auch   Buchdruck   und   offsetfarben   auf   Leinwand,   Karton   oder   Holz.   Inspirieren lässt   er   sich   beispielsweise   auf   Spaziergängen   ,oder   von   aktuellen   Dingen   , wie    zum    Beispiel    von    der    Polareisschmelze,    Waldbränden    und    anderen zeitgenössischen   Themen.   Vorbildhaft   sieht   er   die   Pittura   metafisica   ,die   im frühen    20.    jahrhundert    in    Italien    entwickelte    metaphysische    Malerei.    Die Ausstellung   sollte   ursprünglich   bis   zum   29.April   im   Carat-Hotel   zusehen   sein Auf   ausdrücklichen   Wunsch   des   Geschäftsführers,   Freek   Suringh   wurde Sie um zwei Monate verlängert. Ausstellung "ARCHE NOAH" Im     Jahre     2008     wurde     eine     ungewöhnliche    Aktion,     Kunst     neu     zu präsentieren durchgeführt.. Idee, Konzept und Leitung der Ausstellung: Prof. Dr. D. Alexander Boeminghaus, Monschau Mit freundlicher Unterstützung des Kunstkreis Nordeifel e.V. und der Raiffeisenbank eG Simmerath Mit   der   Aktion   ARCHE   NOAH   wurde im       Jahre       2008       der       Versuch unternommen,    aus    dieser    Erkenntnis praktische   Lehren   zu   ziehen.   Und   das waren    die    besonderen    Kennzeichen des   Projektes:    Die   Kunstwerke   waren keine       Bilder,       die       Wandflächen benötigten      und      möglichst      nicht berührt     werden     durften,     sondern Skulpturen,    plastische    Objekte,     die fest   auf   Sockeln   frei   im   Raum   standen und    von    allen    Seiten    betrachtet    und berührt    werden    sollen,    damit    neben dem     Auge     ein     weiterer     Sinn     die Wahrnehmung    steuerte    und    man    im wörtlichen   Sinne   die   dreidimensionalen Kunstobjekte    auch    besser    ,,begreifen"    konnte.   Auch    wurden    die    Plastiken zunächst   nicht   versammelt   in   einem   Raum   gezeigt.   Sie   wurden   in   kleineren Gruppen   auf   möglichst   viele   und   unterschiedliche   Räumlichkeiten   verteilt.   Der Besucher    traf    beim    ersten    Mal    wahrscheinlich    zufällig    auf    die    Kunstwerke während   er   eigentlich   einer   anderen   Beschäftigung   nachging:   Sich   informierte, einkaufte,   Geld   abhob,   vor   allem   wartete,   bis   er   an   der   Reihe   war.   ln   diesem, für   die   Kunst   eher   ungewohnten   Umfeld,   wurde   er   plötzlich   mit   ganz   konkreten Originalkunstwerken    konfrontiert.        Und    nun    mußten    die    Kunstwerke    selbst dafür   sorgen,   dass   sie   den   Menschen   in   dieser   Situation   erreichten   und   ihm etwas   bieten   konnte,   daß   ihre   Aufmerksamkeit   auf   sie   lenkte.   Wer   einmal   an einem   der   verschiedenen   Orte,   an   denen   die   Kunstwerke   präsentiert   wurden, auf   die   erste   Gruppe   stieß,   wurde   nicht   allein   über   diese   genau   informiert, sondern   der   interessierte   Betrachter   erfuhr   auch   den   Standort   aller   anderen Objekte   und   er   wurde   auch   über   die   Hintergründe   und   die   Künstler   aufgeklärt. Die   Ausstellung   hieß    „   ARCHE   NOAH         Gezeigt   wurden   Tierplastiken.   Sie sind   ein   sehr   beliebtes      Motiv   in   der   plastischen   Kunst.   Und   sie   sind   dem Betrachter   wohl   vertraut.   Tiere   und   Tiere   als   Fabelwesen   regen   schon   seit frühster   Kindheit   die   menschliche   Phantasie   an   und   bilden   zeitlebens   einen idealen   Hintergrund   für   die   Entfaltung   unserer   Vorstellung.   Die   verschiedenen Künstlerpersönlichkeiten     und     die     unterschiedlichen     Techniken     und Materialien   (Holz,   Stein,   Eisen,   Draht,   Bronze,   Kupfer,   Keramik,   Papier) ,   in denen    sie    ihre    Beiträge    verwirklicht    hatten,    bereicherten    die    Ausstellung vielfältig.   Für   diese   Ausstellung   wurden   eigens   stabile   Sockel   entwickelt,   mit sicheren    Fuß-    und    Abdeckplatten,    auf    denen    man    die    Kunstwerke    fest verankerte.    Die    Objekte    wurden    im    Abstand    von    14    Tagen    in    den verschiedenen    Geschäftsstellen    gewechselt.     Am    Ende    der    Ausstellung wurden   alle   Objekte   noch   einmal   gemeinsam   in   der   Hauptgeschäftsstelle   der Raiffeisenbank   eG   in   Simmerath   gezeigt,   um   so   einen   Gesamteindruck   von den Kunstwerken und der  Ausstellungsidee zu erhalten. Folgende    Künstler    wurden    an    der    Ausstellung    mit    einem    oder    mehreren Kunstwerken beteiligt: Sylvio   Eisl,   Aachen,      Didier   Gehlen,   Monschau,   Klaus   Gehlen,   Monschau, Melanie    Hanf,    Bonn,        Gerhard    Hensen,    Monschau,    Josef    Hensen, \/\Iürselen-Bardenberg,      Hubert   Kruft,   Prüm,   lrene   Leister,   Lammersdorf,     H.-W.    Menges    –Spell-,    Aachen,        Christine    Santema,    Köln,            Rudi Scheuermann,   Koblenz,      Dirk   Schreiber,   Eschweiler,      Volker   Steinhäußer, Aachen,   Gotthardt Walter, Aachen. Idee,   Konzept   und   Leitung   der   Ausstellung:   Professor   Dr.   D.   Alexander Boeminghaus,    Monschau,            Fotografie:    Herbert    Baltus,    Eschweiler, Layout/Druck: Rainer \/alder, Hürtgenwald.   Ausstellung " EIFELWASSER " Der Kunstkreis Nordeifel e.V. präsentierte vom 16. Sept. bis 7. Okt. 2007 Werke      der ARE-Künstlergilde   Bad   Neuenahr-Ahrweiler   mit   Unterstützung des Kulturvereins Haus Troistorff, in Monschau. »Kunst    wäscht    den    Staub    des    Alltags von    der    Seele.«    Treffender    als    mit    dem Ausspruch    des    legendären    Malers    Pablo Picasso   hätte   Hilmar   Weber,   Vorsitzender des      Kunstkreises      Nordeifel      e.V.      die Ausstellung          »Eifelwasser«     bei     ihrer Eröffnung    nicht    beschreiben    können .    66 Werke,    Skulpturen,   Fotografie   und   Malerei, die       einen       Querschnitt       durch       alle Kunstrichtungen    boten,    zeigten    die    große Vielfalt   der   künstlerischen   Tätigkeit   auf.   Mit dieser   Ausstellung    wagte    sich    die   ARE- Gilde   aus   Ahrweiler   das   erste   Mal   in   die Region    der    Nordeifel.     Die    Werke    der Künstlervereinigung    von    der    Ahr    konnten bereits   in   vielen   europäischen   Städten   und selbst    in    Amerika    betrachtet    werden,    so dass       die       ARE-Gilde       einen       hohen Bekanntheits-    und    Beliebtheitsgrad    hat.    ln    der    ARE-Gilde    finden    sich Literaten,    Musiker,    Komponisten    sowie    natürlich    Maler    und    Bildhauer zusammen.   Eine   Besonderheit   dieser   Gruppierung   ist,   dass   sie   Ausstellungen gerne   unter   ein   Thema   stellt   und   die   Künstler   dazu   ihre   Werke   erstellen   lässt.   Durch   private   Kontakte   konnte   der   Kunstkreis   Nordeifel   e.V   die   ARE- Gilde   dazu   gewinnen,   erstmals   auch   in   Monschau   eine   Ausstellung   zu präsentieren.   Als   Ort   der Ausstellung   stellte   der   Kunst-   und   Kulturverein   Haus Troistorff   das   gleichnamige   Haus   zur   Verfügung.   Spannend   war   die   Art   und Weise,   wie   die   Ausstellung   vorbereitet   wurde.   Zunächst   einmal   bedurfte   es eines   Themas.   Und   das   war   mit   dem   Begriff   »Eifelwasser«   schnell   gefunden. Schließlich   spielt   Wasser   in   der   Eifel   eine   große   Rolle,   sei   es   nun   das   Hohe Venn,    die    großen    Talsperren    oder    die    zahlreichen    Flüsse.    Und    schließlich entspringt    ja    auch    die       Ahr    im    Eifelort        Blankenheim    und    schafft    so    eine Verbindung   zwischen   der   Künstler-Gilde   und   der   Eifel.   Nachdem   das   Thema fest    stand,    wurden    alle    Mitglieder    der   ARE-Gilde    gebeten,    sich    mit    einem Kunstwerk   an   der   Ausstellung   zu   beteiligen.   Die   Ausschreibungsmodalitäten waren    dabei    sehr    detailliert.    So    durften    pro    Künstler    maximal    6    Arbeiten eingereicht   werden.   Die   Resonanz   war   groß.   Nicht   weniger   als   22   Künstler schickten    insgesamt    125    Arbeiten    ein.    Eine    Jury    suchte    daraufhin    66 Arbeiten   aus,   die   ab   dem   16.   September   2007      im   Haus   Troistorff   zu   sehen waren.   Jeder   Künstler   wurde   dabei   berücksichtigt.   Auf   diese   Ausstellung   war man   schon   Im   Vorfeld   gespannt.   Denn   die   Vielfalt   der   Künstler   garantierte   auch eine   große   Spannbreite   an   Kunst-   und   Stilrichtungen,   mit   denen   sich   mit   dem Thema   »Eifelwasser«   beschäftigt   wurde.   Die   Bandbreite   reichte   dabei   von   der Fotografie   über   Skulpturen   bis   hin   zur   Malerei,   die   einen   Querschnitt   durch   alle Kunstrichtungen   bot.      Der   Wochenspiegel   griff   zwölf   Werke   der Ausstellung »Eifelwasser«   auf   und   verewigte   diese   in   dem   neuen   Kalender.   Verlagsleiter Alexander   Lenders   stellte   den   hochwertigen      Kalender   vor   und   überreichte diesen   an   die   anwesenden   Mitglieder   der ARE-Gilde,   die   damit   als   Erste   in   den Genuss des neuen Kunstkalenders kamen.

Kunstkreis Nordeifel e.V.

Wettbewerb um den Förderpreis des Kunstkreis Nordeifel e.V. lm       Mai       2005        hatte       der Kunstkreis     Nordeifel     e.V.     die Schülerinnen    und    Schüler    der Sekundarstufe   I   an   den   Schulen der   Region   Monschau-Roetgen Simmerath   aufgerufen,   sich   an einem      Wettbewerb      um      den Förderpreis       des       Kunstkreis Nordeifel    e.V.    zu    beteiligen.    Aufgabe    war    es,    Inhalte    einer    Erzählung, „Sebastian     und     der          Weg     durch     das     Hohe     Venn     “,      in     freier Gestaltungstechnik   künstlerisch   umzusetzen.   Die   Kunsterzieher   der   Schulen begleiteten   die   jungen   Künstler   bei   dieser   Aktion.   Das   Ergebnis   konnte   sich sehen     lassen.     Über     200    Arbeiten     hatte     die     aus     5     Künstlern     und Sachkundigen   bestehende   Jury   unter   Leitung   von   Franz-Josef   Kochs, Alsdorf,    zu    begutachten        und    zu    bewerten.    Die    Möglichkeiten    der    freien Gestaltungstechnik      wurden      beeindruckend      genutzt.      Alleine      die      elf Gewinnerarbeiten   zeichnen   sich   durch   eine   ungewöhnliche   Vielfalt   aus.   Hier finden    sich    Arbeiten    in    Deckfarben,    Pastell,    Buntstift,    Wachskreide, Wasserfarbe,   Kohle   und   Bleistift   und   ein   Collage   aus   Naturmaterialien. Aufgrund   ungenügender   Beteiligung   konnte   die   Jury   in   der Altersgruppe   15   bis 17    Jahre    (KI.    9-10)    keine    Bewertung    vornehmen.    Das    veranlasste    den Vorstand   des   Kunstkreises   dazu,   für   die   10-   bis   l2-jährigen   und      12-   bis   l4- jährigen   je   einen   zusätzlichen   2.   und   3.   Preis   zu   vergeben. Am   29.6.2005   fand im   Stadttheater   Monschau   die   Siegerehrung   statt.   Nach   der   Einführung   durch den     1.     Vorsitzenden     des     Kunstkreises     Nordeifel,     Hilmar     Weber,     und Erläuterung   der   Beurteilungskriterien   durch   den   Jury-vorsitzenden   Franz-Josef Kochs   zeigten   sich   die   zahlreichen   Gäste   beeindruckt   von   der   Kreativität   und den   künstlerischen   Fähigkeiten   dieser   ganz   jungen   Preisträgerinnen).   Alle   6 Schulen     konnten     mindestens     einen     Preisträger     präsentieren.     Gleich     4 Preisträgerinnen     stellte     das     St.     Michael-Gymnasium     Monschau,     dessen Direktor,   Dr.   Lothar   Stresius,   sich   an   diesem   Abend   über   dieses   Ergebnis   und besonders   mit   der   Gewinnerin   des   Förderpreises,   der   erst   l0-jährigen   Anna Schnuch,     freuen     konnte.          Anna     reichte     mit     ihrer     Collagenarbeit     das ausgefallendste   Kunstobjekt      des   Wettbewerbs   ein.   Aber   such   die   10   anderen ausgezeichneten   Kunstwerke   wurden   von   den   anwesenden   Gästen,   darunter auch   Bürgermeister   Franken,   Monschau,   Kunstlehrern,   Eltern,   Großeltern, Geschwistern   und   Freunden   der   jungen   Künstler,   mit   viel   Beifall   bedacht   und machten   aus   dem   Stadttheater   Monschau   an   diesem   Abend   eine   kleine, feine     Galerie.     Das     Jugendorchester     der     Musikvereinigung     Harmonie Kalterherberg    unter    der    Leitung    von    Kerstin    Litt    trug    mit    zahlreichen Musikvorträgen   zum   Gelingen       dieser   Abschlussveranstaltung   bei.   Dieses junge   Orchester   ist      gleichfalls   ein   bemerkenswertes   Beispiel   dafür,   dass   Kunst und      Kultur   in   der   Nordeifel   in   eine   gute   Zukunft   sehen.   Siegerehrung   und Preisvergabe   wurden   vorgenommen   von   Hilmar   Weber   und   Nora   Beissel, Mitinhaberin   der   Firma   Farbklaix   in   Aachen,    die   diese   Kunstaktion   durch Kostenbeteiligung   an   den   Hauptpreisen   und   Hergabe   von   Trostpreisen   (da- Vinci-Pinsel)   für   alle   Teilnehmer   großzügig   unterstützt   hat.   Und   das   sind   die Siegerinnen   und   Sieger   im   Wettbewerb   um   den   Förderpreis   des   Kunstkreises Nordeifel:    Gewinnerin    des    Förderpreises    (Workshop-Teilnahme    bei    einem Künstler   in   der   Nordeifel)   Anna   Schnuch,   St.   Michael-Gymnasium   Monschau (KI.   5a)   Preisträger   Altersgruppe   10-12   Jahre:   1.   Preis   David   Greuel,   Elwin- Christoffel-Realschule   ,   Monschau   (KI.   6c)   2.   Preis   Hannah   Valentin-Krebs,   St. Michael-Gymnasium   Monschau   (KI.5c)   und   Christopher   Grabert,   Förderschule Nordeifel,   Eicherscheid   (KI.   5)   3.   Preis   Lena   Seiz,   St.   Michael-Gymnasium Monschau   (Kl.   5a)   und   Sarah   Reiners,   St.   Michael-   Gymnasium   Monschau   (KI. 5a)   Preisträger   Altersgruppe   12-14   Jahre:   1.   Preis   Kim   Lea   Weyer,   Mädchen- Realschule    St.Ursula    Monschau    (Kl.    7a)    2.    Preis    Jennifer    Cremer,    Elwin- christo|el-Realschule       Monschau       (KI.       7c)       und       Stefanie       Neweling, Gemeinschaftshauptschule     Monschau-Roetgen     (Kl.     7a)     3.Preis     Jennifer Blischke,   Gemeinschaftshauptschule   Simmerath   (KI.   7b)   und   Marco   Rader, Gemeinschaftshauptschule Monschau-Roetgen (KI. 7a). Ausstellung "Aukloster"  im Jahre 2000 Schirmherr: Theo Steinröx Bürgermeister der Stadt  Monschau Weniger     ist     mehr          in Sachen         Kunst         eine umstrittene   Maxime.   Beim Kunstkreis    Nordeifel    e.V. hat   sie   sich   bewährt.   Die neue       Ausstellung        im Aukloster    Monschau    war sehenswert.    Die        Werke sprachen     den     Betrachter     über     das     Auge     und     nicht     erst     über Höchstleistungen    der    Interpretation     an.    ,,Besser    weniger    dafür    aber gezielt"   Hilmar   Weber   Vorsitzender   des   Kunstkreises,   erinnerte   in   seiner Begrüßung        an    eine    Maxime    des    verstorbenen    akad.    Kunstmalers    Paul Siebertz.   Im   Kunstkreis   Nordeifel   e.V.   gebe   es   keine   Standardaktivitäten,   so Weber   ,,Wir   wollen   nicht   in   der   Masse   untergehen,   sondern   die   Leute ansprechen.    Mit   der   jüngsten   Ausstellung   im   Aukloster,   einem   Ausläufer   des zehnjährigen    Bestehens,    das    der    Verein    im    vorigen    Jahr    feierte    ist    der Kunstkreis   Nordeifel   e.V.   seinem   Anliegen   voll   gerecht   geworden.   Anteil   daran haben   wohl   auch   die   ausstellenden   Künstlerinnen   und   Künstler   selbst.   Von den   14   Ausstellern   haben   sieben   bei   Paul   Siebertz   gelernt.    Sie   alle   sind Mitglied   oder   Freunde   des   Kunstkreises   Nordeifel   e.V..      Mit   viel   Sorgfalt   und persönlichem   Einsatz   stellten   sie   ihre Arbeiten   dar.   Hieran   lag,   neben   der   Kunst an    sich,    eine    weitere    Qualität    dieser    rundum    stimmigen   Ausstellung.    ,,Die Geschichte   der   bildenden   Kunst   ist   die   Geschichte   des   Sehens',    betonte Hilmar    Weber    in    seinem    Grußwort.    „So    ist    auch    der    Weg    des    einzelnen Künstlers   gekennzeichnet   von   der   mehr   oder   weniger   konsequenten   Folgeder Einsichten,    die    ihm    sein    Auge    vermittelt.    Und    diese    Einsichten    kann    der Betrachter     bei     allen    Arbeiten     miterleben.     Seien     es     die     Photographien historischer   irischer   Stätten,   das   Porträt   einer   alten   Frau,   das   Bild   von   den welkenden   Rosen,   der   Junge   mit   Hund   in   Bronze   oder   das   Rudel   Speckstein- Wildschweine.   Hier   wird   die   Kunst   erst   über   das Auge,   dann   über   den   Verstand erlebt.   Es   muss   nicht   groß   interpretiert   und   philosophiert,   sondern   einfach   nur betrachtet     werden,     um     eine     Empfindung     zur     Kunst     und     den     Werken aufzubauen.   Und   das   macht   die   Ausstellung   des   Kunstkreises   Nordeifel   e.V.     Erfrischend   schön.      Die Aussteller/innen:   Herbert   Baltus,   Jürgen   Biermann,     Ulla   Bongard,      Winfried   Engel,      Klaus   Gehlen,   Gerhard   Hensen,      Karin Hargasser,        Friedhelm    Haß,        Jo    Hensen,    Odilia    Jünger,    Franz-Josef      Kochs, Heinz Nellessen,   Gregor Siebertz (1942-1998) ,  August Wißmann Kunstkreis Nordeifel e.V. Übergab der Stadt Monschau im Jahr 2000 eine Bronze-Plastik "Maaßens Päuelche"  Reisender Kaufmann Das    hätte    sich    Päuelche    Maaßen    zu Lebzeiten    nicht    träumen    lassen :    Nun steht   ein   Bronze-Abbild   des   Monschauer Originals    mitten    in    der    Altstadt,    gleich unter   den   Kastanien   ander   evangelischen Brücke.    Der    Kunstkreis    Nordeifel    e.V. übergab   die   Bronze-Plastik      der   Stadt Monschau.   Aber   ebenso   aufwendig   wie die   Herstellung   war   die   Finanzierung   von „Maaßens    Päuelche'.        Da    musste    der Kunstkreis      wie   einst   das   Original   selbst     viele   Klinken   putzen.   Doch   schließlich   war es   so   weit,   und   viele   Monschauer   Bürger, vor     allem     die     älteren,     waren.     zum Wiedersehen     mit     ihrem          „Päuelche“ gekommen.   Die   Idee,   den   Originalen   ein Denkmal   zu   setzen,   stammte   vom   Heimatmaler   Paul   Siebertz.   Über   20   Jahre hatte    es    gedauert,    bis    der    Kunstkreis    Nordeifel    e.V.    dieses    Vorhaben umsetzen   konnte,      erinnert   Vorsitzender   Hilmar   Weber.   Und   am   Standort   an der   evangelischen   Brücke      sehe   Päuelche   aus,   als   sei   er   gerade   auf   dem Heimweg    von    seinen    geschäftlichen        Wanderschaften",        so    Hilmar    Weber Geschaffen     hat     der     Bildhauer     Klaus     Gehlen     aus     Mützenich     die Bronzeplastik    Hilmar    Weber:    Gehlen    hat    die    Wesenszüge    des    reisenden Kaufmanns        treffend    wiedergegeben.    Nicht    auf    einem    Sockel,    so    wie herausragende   Persönlichkeiten   oft   dargestellt      werden,   sondern   ebenerdig gemächlich   gehenden      Schrittes   hat      Maaßens   Päuelche   einen      ständigen Platz   zwischen   Einheimischen   und   Gästen   erhalten.    Damit   die   Figur   dort auch bleibt, hat die Stadt das Kunstwerk im Pflaster  einbetoniert. Große Ausstellung mit Werken von Alfred Holler Kunstausstellung 1998  " Porträts der Eifel“  in Monschau Kunstkreis Nordeifel e.V. Großes   Interesse   fand   die      Eröffnung einer    Ausstellung        mit    Werken    des Malers        Alfred    Holler    im    Aukloster. Gemeinsam   präsentierten   hier   die Stadt         Monschau         und         der Kunstkreis   Nordeifel   e.V.   sowie   die Deutschsprachige       Gemeinschaft Belgiens      und      die      Vereinigung „Schlarthof“      aus      Eupen      einen Querschnitt     aus     dem     reichhaltigen Schaffen      des      Malers.      Zu      den bevorzugten    Motiven    des    1888    in Krefeld        geborenen        Künstlers gehörten      Ansichten       aus       seiner Wahlheimat    Eupen,    aus    Monschau und   Stolberg   sowie   Eifellandschaften. Im   Namen   des   Kunstkreises   Nordeifel   e.V.   begrüßte   der   Vorsitzende   Hilmar Weber    die    Gäste.    Sein    Dank    galt    vor    allem    dem    Schirmherren    der Ausstellung,    dem    Kulturminister    der    deutschsprachigen    Gemeinschaft Belgiens,   Wilfried   Schröder   sowie   Monschaus   Ehrenbürger   Herbert   Isaac,   der   sich   viele   Jahrzehnte   um   das   kulturelle   Leben   der   Stadt   verdient   gemacht hat.   Ohne   die   Unterstützung   der   deutschsprachigen   Gemeinschaft,   so   Weber, wäre   diese   Präsentation   nicht   zustande   gekommen.   Die   Ausstellung   zeige, dass   Holler   zu   Recht   eine   große   Wertschätzung   als   Porträtist   der   Landschaft genieße.   Bürgermeister   Dieter   Franken   zeigte   sich   stolz,   dass   Monschau   mit dieser   großen   Ausstellung.   seinen   Ruf   als   Kunststadt   wieder   gerecht   werde. Albert   Spoden,   der   die   Grüße   des   erkrankten   Ministers   Schröder   überbrachte, freute   sich,   dass   unter   den   rund   180   Exponaten   viele   zum   erstem   Mal   einer größeren    Öffentlichkeit    zugänglich    gemacht    werden    konnte.    Hollers    Bilder repräsentierten   ein   Stück   Heimatgeschichte   diesseits   und   jenseits   der   Grenze. Auch   Herbert   Isaac   erinnerte   an   die   lange   Tradition   Monschaus   als   Kunststadt und   dankte   dem   Kunstkreis   Nordeifel   e.V.   dafür,   dass   er   sich   besonders   der einheimischen      Künstler      annehme.      Mit      einem      abwechslungsreichen Repertoire   von   Jazz   Standards   bis   Klassik   setzte   der   junge   Pianist   Gero Körner die musikalischen Akzente der Vernissage.
KKN
AUKLOSTER
Kloster und Orden

Ausstellungen

2009 > 1998

"KUNST X 3"  im Carat Hotel Monschau Der Kunstkreis Nordeifel e.V. stellte 2009 neue Mitglieder vor. Maria Engel, Klaus Gehlen und Martin Otten präsentierten ihre Arbeiten. ,,Kunst   x   3”   hieß   die   Ausstellung   im   Carat   Hotel, mit     der     der     Kunstkreis     Nordeifel     drei     neue Mitglieder   und   ihre   Arbeiten   vorstellte.   Die   neuen Mitglieder   sind   Maria   Engel   aus   Kornelimünster, Klaus   Gehlen   aus   Mützenich   und   Martin   Otten aus   Alsdorf.   Die   Vernissage   fand   am   Sonntag,   8. März,   um   11   Uhr   statt.   Die   Laudatio   hielt   Dr.   Hajo Peters.   Maria   Engel   beschäftigt   sich   schon   lange mit   dem   Werkstoff   Ton.   Mit   viel   Kreativität   setzt   sie ihre     Ideen     um,     in     formschöne     Unikate     mit ausgefallenen           Mustern.           Unterschiedliche Brenntechniken,   z.B.   Schmauchbrand   und   Raku, verleihen         den         Objekten         ganzspezielle, unterschiedliche      Oberflächen.      So      entstehen einzigartige    Kunstwerke:    Gebrauchskeramik    wie Vasen,      Schmuckdosen,      Schalen      oder      aus verschiedenen      Elementen      zusammengesetzte Stelen.   Ihre   Inspiration   findet   die   Künstlerin   in   der Natur   und   Alltag.   Wie   im   Falle   der   alten   Stühle,   die   sie   beim   Sperrmüll   entdeckt hat.    Deren    Sitzflächen    gestaltete    die    Künstlerin    mit    vielfarbigen    Mosaik.    Nun präsentieren   die   Stühlesich   zum   ,,Besetzen"   zu   empfindlich   und   viel   zu   schade, aber   bestens   geeignet   als   Blickfang.   Den   Kunstkreis   lernte   Maria   Engel   über   ihren verstorbenen   Mann   Winfried   Engel   kennen,   der   im   jahre   1990   zu   den   Gründern des   Kreises   zählte,   kennen.   So   entstand   eine   enge   Verbindung,   die   jetzt   mit   ihrem Beitritt   nochmals   gefestigt   wurde.   Auch   der   Bildhauer   Klaus   Gehlen      hatte   schon lange   Kontakt   zum   Kunstkreis.   ,,lmmer.   wieder   war   da   der   Gedanke   auch   Mitglied zu   werden   und   sich   einzubringen“,   erzählt   Gehlen,   der   sich   über   die   Grenzen seiner   Heimat   hinaus   einen   Namen   gemacht   hat.   ,,Wir   wollen   vor   allem   Künstler aus    der    Eifel    gewinnen,    da    kommt    man    an    Klaus    Gehlen    nicht    vorbei",    Im öffentlichen    Raum    finden    sich    Zahlreiche    Objekte    aus    Gehlens        Werkstatt    in Mützenich.    Da    ist    ,,Maaßen's'    Pauelche”    in    Monschau,        der    ,,Kraremann"    in Simmerath,   der   Gerneindediener   ,,Tinnes"   in   Rott,   der   ,,lmgenbroicher   Esel",   der ,,Oecher   Penn-Soldat”   am   Marschiertor   in   Aachen   oder   der   ,,Lommi-   Brunnen"   im Biergarten   einer   Traditionsgaststätte   in   Köln-Deutz.   Etliche   Kunstwerke   gingen   mit Wanderausstellungen   auf   den   Weg   und   kehrten   nach   teilweise   abenteuerlichen Reisen   durch   halb   Europa   in   die   Eifel   zurück:   ,,Der   lächelnde   Christus“,   ,,Arche   } Noah“   und   ,,Das   Gebet".   ln   der   Ausstellung   im   Carat-Hotel   zeigt   Gehlen   eine Auswahl   großer   und   kleiner   Objekte,   die   zum   Teil   erst   in   den   letzten   Wochen   und Monaten   entstanden   sind.   Wenn   es   sich   nicht   um   thematische   Vorgaben   oder Auftragsarbeiten   handelt   findet   Gehlen   seine Anregungen   im Alltag,   der   Natur,   bei der   Beobach-tung   seiner   Kinder   oder   in   eigenen   Kindheitserinnerungen.   Der   Maler und   Grafiker      Martin   Otten   aus   Alsdorf   hatte   im   Internet   vom   „Kunstkreis   erfahren und   gelangte   schließlich   über   ein   anderes   Mitglied   zu   dem   Verein.   James   Bond und      auch      den      Exorzisten      bannte      Otten      früher      als      Plakatmaler      auf überdimensionale   Werbeflächen   für   die   großen   Event‘s.   Zuletzt   arbeitete   er   als Produktionsleiter   einer   Aachener   Firma   für   die   Herstellung   und   die   Bemalung   von Heißluftballons   und   Heißluftschiffen.   Seit   2004   ist   Otten   nun   frei   schaffender   Maler. Er   arbeitet   mit   Pastellkreiden,   Acryl-und   Ölfarben   und   bringt   auch   Buchdruck   und offsetfarben     auf     Leinwand,     Karton     oder     Holz.     Inspirieren     lässt     er     sich beispielsweise   auf   Spaziergängen   ,oder   von   aktuellen   Dingen   ,   wie   zum   Beispiel von   der   Polareisschmelze,   Waldbränden   und   anderen   zeitgenössischen   Themen. Vorbildhaft   sieht   er   die   Pittura   metafisica   ,die   im   frühen   20.   jahrhundert   in   Italien entwickelte   metaphysische   Malerei.   Die   Ausstellung   sollte   ursprünglich   bis   zum 29.April     im     Carat-Hotel     zusehen     sein     Auf     ausdrücklichen     Wunsch     des Geschäftsführers, Freek Suringh wurde Sie um zwei Monate verlängert. Ausstellung "ARCHE NOAH" Im   Jahre   2008   wurde   eine   ungewöhnliche   Aktion,   Kunst   neu   zu   präsentieren durchgeführt.. Idee, Konzept und Leitung der Ausstellung: Prof. Dr. D. Alexander Boeminghaus, Monschau Mit freundlicher Unterstützung des Kunstkreis Nordeifel e.V. und der Raiffeisenbank eG Simmerath Mit   der   Aktion   ARCHE   NOAH   wurde   im Jahre    2008    der    Versuch    unternommen, aus    dieser    Erkenntnis    praktische    Lehren zu   ziehen.   Und   das   waren   die   besonderen Kennzeichen        des        Projektes:         Die Kunstwerke     waren     keine     Bilder,     die Wandflächen   benötigten   und   möglichst nicht   berührt   werden   durften,   sondern Skulpturen,   plastische   Objekte,    die   fest auf   Sockeln   frei   im   Raum   standen   und   von allen   Seiten   betrachtet   und   berührt   werden sollen,   damit   neben   dem Auge   ein   weiterer Sinn   die   Wahrnehmung   steuerte   und   man im   wörtlichen   Sinne   die   dreidimensionalen Kunstobjekte     auch     besser     ,,begreifen" konnte.      Auch      wurden      die      Plastiken zunächst    nicht    versammelt    in    einem    Raum    gezeigt.    Sie    wurden    in    kleineren Gruppen    auf    möglichst    viele    und    unterschiedliche    Räumlichkeiten    verteilt.    Der Besucher   traf   beim   ersten   Mal   wahrscheinlich   zufällig   auf   die   Kunstwerke   während er   eigentlich   einer   anderen   Beschäftigung   nachging:   Sich   informierte,   einkaufte, Geld   abhob,   vor   allem   wartete,   bis   er   an   der   Reihe   war.   ln   diesem,   für   die   Kunst eher      ungewohnten      Umfeld,      wurde      er      plötzlich      mit      ganz      konkreten Originalkunstwerken   konfrontiert.      Und   nun   mußten   die   Kunstwerke   selbst   dafür sorgen,   dass   sie   den   Menschen   in   dieser   Situation   erreichten   und   ihm   etwas bieten   konnte,   daß   ihre   Aufmerksamkeit   auf   sie   lenkte.   Wer   einmal   an   einem   der verschiedenen   Orte,   an   denen   die   Kunstwerke   präsentiert   wurden,   auf   die   erste Gruppe    stieß,    wurde    nicht    allein    über    diese    genau    informiert,    sondern    der interessierte   Betrachter   erfuhr   auch   den   Standort   aller   anderen   Objekte   und   er wurde   auch   über   die   Hintergründe   und   die   Künstler   aufgeklärt.   Die   Ausstellung hieß    ARCHE   NOAH         Gezeigt   wurden   Tierplastiken.   Sie   sind   ein   sehr   beliebtes     Motiv   in   der   plastischen   Kunst.   Und   sie   sind   dem   Betrachter   wohl   vertraut.   Tiere und   Tiere   als   Fabelwesen   regen   schon   seit   frühster   Kindheit   die   menschliche Phantasie   an   und   bilden   zeitlebens   einen   idealen   Hintergrund   für   die   Entfaltung unserer    Vorstellung.    Die    verschiedenen    Künstlerpersönlichkeiten    und    die unterschiedlichen    Techniken    und    Materialien    (Holz,    Stein,    Eisen,    Draht, Bronze,   Kupfer,   Keramik,   Papier) ,   in   denen   sie   ihre   Beiträge   verwirklicht   hatten, bereicherten   die Ausstellung   vielfältig.   Für   diese Ausstellung   wurden   eigens   stabile Sockel    entwickelt,    mit    sicheren    Fuß-    und   Abdeckplatten,    auf    denen    man    die Kunstwerke   fest   verankerte.   Die   Objekte   wurden   im   Abstand   von   14   Tagen   in den   verschiedenen   Geschäftsstellen   gewechselt.    Am   Ende   der   Ausstellung wurden    alle    Objekte    noch    einmal    gemeinsam    in    der    Hauptgeschäftsstelle    der Raiffeisenbank   eG   in   Simmerath   gezeigt,   um   so   einen   Gesamteindruck   von   den Kunstwerken und der  Ausstellungsidee zu erhalten. Folgende    Künstler    wurden    an    der    Ausstellung    mit    einem    oder    mehreren Kunstwerken beteiligt: Sylvio   Eisl,   Aachen,      Didier   Gehlen,   Monschau,   Klaus   Gehlen,   Monschau, Melanie   Hanf,   Bonn,      Gerhard   Hensen,   Monschau,   Josef   Hensen,   \/\Iürselen- Bardenberg,      Hubert   Kruft,   Prüm,   lrene   Leister,   Lammersdorf,      H.-W.   Menges –Spell-,   Aachen,      Christine   Santema,   Köln,         Rudi   Scheuermann,   Koblenz,     Dirk   Schreiber,   Eschweiler,      Volker   Steinhäußer,   Aachen,         Gotthardt   Walter, Aachen. Idee,    Konzept    und    Leitung    der    Ausstellung:    Professor    Dr.    D.    Alexander Boeminghaus,     Monschau,               Fotografie:     Herbert     Baltus,     Eschweiler, Layout/Druck: Rainer \/alder, Hürtgenwald.   Ausstellung " EIFELWASSER " Der Kunstkreis Nordeifel e.V. präsentierte vom 16. Sept. bis 7. Okt. 2007 Werke      der   ARE-Künstlergilde   Bad   Neuenahr-Ahrweiler   mit   Unterstützung des Kulturvereins Haus Troistorff, in Monschau. »Kunst   wäscht   den   Staub   des   Alltags   von der   Seele.«   Treffender   als   mit   dem Ausspruch des   legendären   Malers   Pablo   Picasso   hätte Hilmar   Weber,   Vorsitzender   des   Kunstkreises Nordeifel   e.V.   die   Ausstellung      »Eifelwasser« bei   ihrer   Eröffnung   nicht   beschreiben   können . 66      Werke,       Skulpturen,      Fotografie      und Malerei,    die    einen    Querschnitt    durch    alle Kunstrichtungen    boten,    zeigten    die    große Vielfalt    der    künstlerischen    Tätigkeit    auf.    Mit dieser Ausstellung   wagte   sich   die ARE-Gilde aus   Ahrweiler   das   erste   Mal   in   die   Region der         Nordeifel.          Die         Werke         der Künstlervereinigung     von     der    Ahr     konnten bereits    in    vielen    europäischen    Städten    und selbst   in   Amerika   betrachtet   werden,   so   dass die ARE-Gilde   einen   hohen   Bekanntheits-   und Beliebtheitsgrad     hat.     ln     der     ARE-Gilde finden    sich    Literaten,    Musiker,    Komponisten    sowie    natürlich    Maler    und Bildhauer    zusammen.    Eine    Besonderheit    dieser    Gruppierung    ist,    dass    sie Ausstellungen   gerne   unter   ein   Thema   stellt   und   die   Künstler   dazu   ihre   Werke erstellen   lässt.    Durch   private   Kontakte   konnte   der   Kunstkreis   Nordeifel   e.V die   ARE-Gilde   dazu   gewinnen,   erstmals   auch   in   Monschau   eine   Ausstellung zu   präsentieren.   Als   Ort   der Ausstellung   stellte   der   Kunst-   und   Kulturverein   Haus Troistorff   das   gleichnamige   Haus   zur   Verfügung.   Spannend   war   die Art   und   Weise, wie   die Ausstellung   vorbereitet   wurde.   Zunächst   einmal   bedurfte   es   eines Themas. Und   das   war   mit   dem   Begriff   »Eifelwasser«   schnell   gefunden.   Schließlich   spielt Wasser   in   der   Eifel   eine   große   Rolle,   sei   es   nun   das   Hohe   Venn,   die   großen Talsperren   oder   die   zahlreichen   Flüsse.   Und   schließlich   entspringt   ja   auch   die     Ahr im   Eifelort      Blankenheim   und   schafft   so   eine   Verbindung   zwischen   der   Künstler- Gilde   und   der   Eifel.   Nachdem   das   Thema   fest   stand,   wurden   alle   Mitglieder   der ARE-Gilde   gebeten,   sich   mit   einem   Kunstwerk   an   der   Ausstellung   zu   beteiligen. Die    Ausschreibungsmodalitäten    waren    dabei    sehr    detailliert.    So    durften    pro Künstler   maximal   6   Arbeiten   eingereicht   werden.   Die   Resonanz   war   groß.   Nicht weniger   als   22   Künstler   schickten   insgesamt   125   Arbeiten   ein.   Eine   Jury   suchte daraufhin   66   Arbeiten   aus,   die   ab   dem   16.   September   2007      im   Haus   Troistorff zu   sehen   waren.   Jeder   Künstler   wurde   dabei   berücksichtigt. Auf   diese Ausstellung war   man   schon   Im   Vorfeld   gespannt.   Denn   die   Vielfalt   der   Künstler   garantierte auch   eine   große   Spannbreite   an   Kunst-   und   Stilrichtungen,   mit   denen   sich   mit   dem Thema   »Eifelwasser«   beschäftigt   wurde.   Die   Bandbreite   reichte   dabei   von   der Fotografie   über   Skulpturen   bis   hin   zur   Malerei,   die   einen   Querschnitt   durch   alle Kunstrichtungen   bot.      Der   Wochenspiegel   griff   zwölf   Werke   der   Ausstellung »Eifelwasser«   auf   und   verewigte   diese   in   dem   neuen   Kalender.   Verlagsleiter Alexander   Lenders   stellte   den   hochwertigen      Kalender   vor   und   überreichte diesen   an   die   anwesenden   Mitglieder   der   ARE-Gilde,   die   damit   als   Erste   in   den Genuss des neuen Kunstkalenders kamen.
Wettbewerb um den Förderpreis des Kunstkreis Nordeifel e.V. lm   Mai   2005    hatte   der   Kunstkreis Nordeifel    e.V.    die    Schülerinnen und   Schüler   der   Sekundarstufe   I an     den     Schulen     der     Region Monschau-Roetgen      Simmerath aufgerufen,      sich      an      einem Wettbewerb   um   den   Förderpreis des   Kunstkreis   Nordeifel   e.V.   zu beteiligen.   Aufgabe   war   es,   Inhalte   einer   Erzählung,   „Sebastian   und   der     Weg    durch    das    Hohe    Venn    “,     in    freier    Gestaltungstechnik    künstlerisch umzusetzen.   Die   Kunsterzieher   der   Schulen   begleiteten   die   jungen   Künstler bei   dieser Aktion.   Das   Ergebnis   konnte   sich   sehen   lassen.   Über   200   Arbeiten hatte    die    aus    5    Künstlern    und    Sachkundigen    bestehende    Jury    unter Leitung   von   Franz-Josef   Kochs,   Alsdorf,   zu   begutachten      und   zu   bewerten. Die     Möglichkeiten     der     freien     Gestaltungstechnik     wurden     beeindruckend genutzt.     Alleine     die     elf     Gewinnerarbeiten     zeichnen     sich     durch     eine ungewöhnliche   Vielfalt   aus.   Hier   finden   sich   Arbeiten   in   Deckfarben,   Pastell, Buntstift,   Wachskreide,   Wasserfarbe,   Kohle   und   Bleistift   und   ein   Collage aus   Naturmaterialien.   Aufgrund   ungenügender   Beteiligung   konnte   die   Jury   in der   Altersgruppe   15   bis   17   Jahre   (KI.   9-10)   keine   Bewertung   vornehmen.   Das veranlasste   den   Vorstand   des   Kunstkreises   dazu,   für   die   10-   bis   l2-jährigen und      12-   bis   l4-jährigen   je   einen   zusätzlichen   2.   und   3.   Preis   zu   vergeben.   Am 29.6.2005   fand   im   Stadttheater   Monschau   die   Siegerehrung   statt.   Nach   der Einführung    durch    den    1.    Vorsitzenden    des    Kunstkreises    Nordeifel,    Hilmar Weber,   und   Erläuterung   der   Beurteilungskriterien   durch   den   Jury-vorsitzenden Franz-Josef   Kochs   zeigten   sich   die   zahlreichen   Gäste   beeindruckt   von   der Kreativität      und      den      künstlerischen      Fähigkeiten      dieser      ganz      jungen Preisträgerinnen).    Alle    6    Schulen    konnten    mindestens    einen    Preisträger präsentieren.    Gleich    4    Preisträgerinnen    stellte    das    St.    Michael-Gymnasium Monschau,   dessen   Direktor,   Dr.   Lothar   Stresius,   sich   an   diesem   Abend   über dieses   Ergebnis   und   besonders   mit   der   Gewinnerin   des   Förderpreises,   der   erst l0-jährigen Anna   Schnuch,   freuen   konnte.     Anna   reichte   mit   ihrer   Collagenarbeit das    ausgefallendste    Kunstobjekt        des    Wettbewerbs    ein.   Aber    such    die    10 anderen   ausgezeichneten   Kunstwerke   wurden   von   den   anwesenden   Gästen, darunter    auch    Bürgermeister    Franken,    Monschau,    Kunstlehrern,    Eltern, Großeltern,   Geschwistern   und   Freunden   der   jungen   Künstler,   mit   viel   Beifall bedacht   und   machten   aus   dem   Stadttheater   Monschau   an   diesem   Abend eine    kleine,    feine    Galerie.    Das    Jugendorchester    der    Musikvereinigung Harmonie    Kalterherberg    unter    der    Leitung    von    Kerstin    Litt    trug    mit zahlreichen   Musikvorträgen   zum   Gelingen       dieser   Abschlussveranstaltung bei.   Dieses   junge   Orchester   ist      gleichfalls   ein   bemerkenswertes   Beispiel   dafür, dass    Kunst    und        Kultur    in    der    Nordeifel    in    eine    gute    Zukunft    sehen. Siegerehrung   und   Preisvergabe   wurden   vorgenommen   von   Hilmar   Weber   und Nora    Beissel,    Mitinhaberin    der    Firma    Farbklaix    in    Aachen,     die    diese Kunstaktion   durch   Kostenbeteiligung   an   den   Hauptpreisen   und   Hergabe   von Trostpreisen   (da-Vinci-Pinsel)   für   alle   Teilnehmer   großzügig   unterstützt   hat. Und   das   sind   die   Siegerinnen   und   Sieger   im   Wettbewerb   um   den   Förderpreis des     Kunstkreises     Nordeifel:     Gewinnerin     des     Förderpreises     (Workshop- Teilnahme   bei   einem   Künstler   in   der   Nordeifel)   Anna   Schnuch,   St.   Michael- Gymnasium   Monschau   (KI.   5a)   Preisträger   Altersgruppe   10-12   Jahre:   1.   Preis David    Greuel,    Elwin-Christoffel-Realschule    ,    Monschau    (KI.    6c)    2.    Preis Hannah     Valentin-Krebs,     St.     Michael-Gymnasium     Monschau     (KI.5c)     und Christopher   Grabert,   Förderschule   Nordeifel,   Eicherscheid   (KI.   5)   3.   Preis   Lena Seiz,    St.    Michael-Gymnasium    Monschau    (Kl.    5a)    und    Sarah    Reiners,    St. Michael-   Gymnasium   Monschau   (KI.   5a)   Preisträger Altersgruppe   12-14   Jahre: 1.   Preis   Kim   Lea   Weyer,   Mädchen-Realschule   St.Ursula   Monschau   (Kl.   7a)   2. Preis    Jennifer    Cremer,    Elwin-christo|el-Realschule    Monschau    (KI.    7c)    und Stefanie    Neweling,    Gemeinschaftshauptschule    Monschau-Roetgen    (Kl.    7a) 3.Preis   Jennifer   Blischke,   Gemeinschaftshauptschule   Simmerath   (KI.   7b)   und Marco Rader, Gemeinschaftshauptschule Monschau-Roetgen (KI. 7a). Ausstellung "Aukloster"  im Jahre 2000 Schirmherr: Theo Steinröx Bürgermeister der Stadt  Monschau Weniger     ist     mehr          in Sachen         Kunst         eine umstrittene   Maxime.   Beim Kunstkreis    Nordeifel    e.V. hat   sie   sich   bewährt.   Die neue        Ausstellung        im Aukloster    Monschau    war sehenswert.    Die        Werke sprachen     den     Betrachter     über     das     Auge     und     nicht     erst     über Höchstleistungen    der    Interpretation     an.    ,,Besser    weniger    dafür    aber gezielt"   Hilmar   Weber   Vorsitzender   des   Kunstkreises,   erinnerte   in   seiner Begrüßung        an    eine    Maxime    des    verstorbenen    akad.    Kunstmalers    Paul Siebertz.   Im   Kunstkreis   Nordeifel   e.V.   gebe   es   keine   Standardaktivitäten,   so Weber   ,,Wir   wollen   nicht   in   der   Masse   untergehen,   sondern   die   Leute ansprechen.    Mit   der   jüngsten   Ausstellung   im   Aukloster,   einem   Ausläufer   des zehnjährigen    Bestehens,    das    der    Verein    im    vorigen    Jahr    feierte    ist    der Kunstkreis   Nordeifel   e.V.   seinem   Anliegen   voll   gerecht   geworden.   Anteil   daran haben   wohl   auch   die   ausstellenden   Künstlerinnen   und   Künstler   selbst.   Von den   14   Ausstellern   haben   sieben   bei   Paul   Siebertz   gelernt.    Sie   alle   sind Mitglied   oder   Freunde   des   Kunstkreises   Nordeifel   e.V..      Mit   viel   Sorgfalt   und persönlichem   Einsatz   stellten   sie   ihre Arbeiten   dar.   Hieran   lag,   neben   der   Kunst an    sich,    eine    weitere    Qualität    dieser    rundum    stimmigen   Ausstellung.    ,,Die Geschichte   der   bildenden   Kunst   ist   die   Geschichte   des   Sehens',    betonte Hilmar    Weber    in    seinem    Grußwort.    „So    ist    auch    der    Weg    des    einzelnen Künstlers   gekennzeichnet   von   der   mehr   oder   weniger   konsequenten   Folgeder Einsichten,    die    ihm    sein    Auge    vermittelt.    Und    diese    Einsichten    kann    der Betrachter     bei     allen    Arbeiten     miterleben.     Seien     es     die     Photographien historischer   irischer   Stätten,   das   Porträt   einer   alten   Frau,   das   Bild   von   den welkenden   Rosen,   der   Junge   mit   Hund   in   Bronze   oder   das   Rudel   Speckstein- Wildschweine.   Hier   wird   die   Kunst   erst   über   das Auge,   dann   über   den   Verstand erlebt.   Es   muss   nicht   groß   interpretiert   und   philosophiert,   sondern   einfach   nur betrachtet     werden,     um     eine     Empfindung     zur     Kunst     und     den     Werken aufzubauen.   Und   das   macht   die   Ausstellung   des   Kunstkreises   Nordeifel   e.V.     Erfrischend   schön.      Die Aussteller/innen:   Herbert   Baltus,   Jürgen   Biermann,     Ulla   Bongard,      Winfried   Engel,      Klaus   Gehlen,   Gerhard   Hensen,      Karin Hargasser,        Friedhelm    Haß,        Jo    Hensen,    Odilia    Jünger,    Franz-Josef      Kochs, Heinz Nellessen,   Gregor Siebertz (1942-1998) ,  August Wißmann Kunstkreis Nordeifel e.V. Übergab der Stadt Monschau im Jahr 2000 eine Bronze-Plastik "Maaßens Päuelche"  Reisender Kaufmann Das    hätte    sich    Päuelche    Maaßen    zu Lebzeiten    nicht    träumen    lassen :    Nun steht   ein   Bronze-Abbild   des   Monschauer Originals    mitten    in    der    Altstadt,    gleich unter   den   Kastanien   ander   evangelischen Brücke.    Der    Kunstkreis    Nordeifel    e.V. übergab   die   Bronze-Plastik      der   Stadt Monschau.   Aber   ebenso   aufwendig   wie die   Herstellung   war   die   Finanzierung   von „Maaßens    Päuelche'.        Da    musste    der Kunstkreis      wie   einst   das   Original   selbst     viele   Klinken   putzen.   Doch   schließlich   war es   so   weit,   und   viele   Monschauer   Bürger, vor     allem     die     älteren,     waren.     zum Wiedersehen     mit     ihrem          „Päuelche“ gekommen.   Die   Idee,   den   Originalen   ein Denkmal   zu   setzen,   stammte   vom   Heimatmaler   Paul   Siebertz.   Über   20   Jahre hatte    es    gedauert,    bis    der    Kunstkreis    Nordeifel    e.V.    dieses    Vorhaben umsetzen   konnte,      erinnert   Vorsitzender   Hilmar   Weber.   Und   am   Standort   an der   evangelischen   Brücke      sehe   Päuelche   aus,   als   sei   er   gerade   auf   dem Heimweg    von    seinen    geschäftlichen        Wanderschaften",        so    Hilmar    Weber Geschaffen     hat     der     Bildhauer     Klaus     Gehlen     aus     Mützenich     die Bronzeplastik    Hilmar    Weber:    Gehlen    hat    die    Wesenszüge    des    reisenden Kaufmanns        treffend    wiedergegeben.    Nicht    auf    einem    Sockel,    so    wie herausragende   Persönlichkeiten   oft   dargestellt      werden,   sondern   ebenerdig gemächlich   gehenden      Schrittes   hat      Maaßens   Päuelche   einen      ständigen Platz   zwischen   Einheimischen   und   Gästen   erhalten.    Damit   die   Figur   dort auch bleibt, hat die Stadt das Kunstwerk im Pflaster  einbetoniert. Große Ausstellung mit Werken von Alfred Holler Kunstausstellung 1998  " Porträts der Eifel“  in Monschau Kunstkreis Nordeifel e.V. Großes   Interesse   fand   die      Eröffnung einer    Ausstellung        mit    Werken    des Malers        Alfred    Holler    im    Aukloster. Gemeinsam   präsentierten   hier   die Stadt         Monschau         und         der Kunstkreis   Nordeifel   e.V.   sowie   die Deutschsprachige       Gemeinschaft Belgiens      und      die      Vereinigung „Schlarthof“      aus      Eupen      einen Querschnitt    aus    dem    reichhaltigen Schaffen      des      Malers.      Zu      den bevorzugten    Motiven    des    1888    in Krefeld        geborenen        Künstlers gehörten      Ansichten       aus       seiner Wahlheimat    Eupen,    aus    Monschau und   Stolberg   sowie   Eifellandschaften. Im   Namen   des   Kunstkreises   Nordeifel   e.V.   begrüßte   der   Vorsitzende   Hilmar Weber    die    Gäste.    Sein    Dank    galt    vor    allem    dem    Schirmherren    der Ausstellung,    dem    Kulturminister    der    deutschsprachigen    Gemeinschaft Belgiens,   Wilfried   Schröder   sowie   Monschaus   Ehrenbürger   Herbert   Isaac,   der   sich   viele   Jahrzehnte   um   das   kulturelle   Leben   der   Stadt   verdient   gemacht hat.   Ohne   die   Unterstützung   der   deutschsprachigen   Gemeinschaft,   so   Weber, wäre   diese   Präsentation   nicht   zustande   gekommen.   Die   Ausstellung   zeige, dass   Holler   zu   Recht   eine   große   Wertschätzung   als   Porträtist   der   Landschaft genieße.   Bürgermeister   Dieter   Franken   zeigte   sich   stolz,   dass   Monschau   mit dieser   großen   Ausstellung.   seinen   Ruf   als   Kunststadt   wieder   gerecht   werde. Albert   Spoden,   der   die   Grüße   des   erkrankten   Ministers   Schröder   überbrachte, freute   sich,   dass   unter   den   rund   180   Exponaten   viele   zum   erstem   Mal   einer größeren    Öffentlichkeit    zugänglich    gemacht    werden    konnte.    Hollers    Bilder repräsentierten   ein   Stück   Heimatgeschichte   diesseits   und   jenseits   der   Grenze. Auch   Herbert   Isaac   erinnerte   an   die   lange   Tradition   Monschaus   als   Kunststadt und   dankte   dem   Kunstkreis   Nordeifel   e.V.   dafür,   dass   er   sich   besonders   der einheimischen      Künstler      annehme.      Mit      einem      abwechslungsreichen Repertoire   von   Jazz   Standards   bis   Klassik   setzte   der   junge   Pianist   Gero Körner die musikalischen Akzente der Vernissage.

Kunstkreis Nordeifel e.V.